Die Geschichte der Ottilienkirche

Derzeit ist die Ottilienkirche täglich 9-17 Uhr geöffnet für Stille und Gebet.

Bitte beachten Sie beim Eingang und Ausgang den gebotenen Abstand von 1,5 bis 2 m. Bei den Gottesdiensten dürfen 35 Personen in der Kirche sein (inkl. aller Mitarbeitenden). Seit Oktober 2021 ist auch eine Belegung der Empore von 4 Personen (plus 1 Organist/in) erlaubt. Die Gesamtzahl beträgt 40 Personen, die mit Abstand von 1,5 m sich gleichzeitig in der Kirche aufhalten dürfen. Beim Gehen in der Kirche bitte eine FFP-2-Maske tragen, die am Platz abgenommen werden kann. Je nach Pandemiesituation wird das Aufsetzen der Maske beim gemeinsamen Singen empfohlen.

Die Ottilienkirche in Pfaffenhofen, die fast 200 Jahre die Mutterkirche von Roth war, wurde 1185 durch den Bischof von Eichstätt geweiht. Erst um 1400 ist zu erfahren, dass der Frühmesser und später der Kaplan von Roth zuständig für die Gläubigen in Pfaffenhofen war. 1529 wurde Pfaffenhofen und damit auch Roth protestantisch. Von kaiserlichen Soldaten wurde die Kirche 1631 völlig zerstört. Es dauerte fast 150 Jahre, bis in Pfaffenhofen wieder eine Ottilienkirche errichet wurde. Die Kirche, die am 19. Juni 1735 eingeweiht wurde, besaß zunächst nur einen Dachreiter. Erst im Jahr 1870 wurde der Turm gebaut und eine Orgel angeschafft, 1950 bekam die Kirche drei neue Glocken. Im Jahre 1954 wurde eine neue Sakristei eingerichet. 1978 wurde die Kirche von außen renoviert und eine neue Turmhaube angebracht. Bei der Innenrenovierung 1991 wurde auch eine schöne neue Orgel eingebaut.

Die Adresse der Ottilienkirche ist Heidenbergstraße 13, 91154 Roth-Pfaffenhofen.

Innenraum der Ottilienkirche Pfaffenhofen (2007)
Innenraum der Ottilienkirche (Foto: Walter Koepplinger)